Am 22. November wurde in unserer Schule der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Aufklärung und Prävention begangen. Ziel war es, das Bewusstsein für die Problematik von Gewalt gegen Frauen zu stärken und Lösungsansätze aufzuzeigen.
Der Tag begann mit einer einleitenden Veranstaltung in der Mensa. Im Anschluss daran fanden verschiedene Workshops zur Gewaltprävention statt, die von Expertinnen und Experten aus sozialen Einrichtungen geleitet wurden und mit allen Schülerinnen und Schülern aus den 8. Lerngruppen durchgeführt wurden. Als externe Kooperationspartner durften wir "Pro Familia", "Projekt Respekt", "LAGAYA" und "Systeme bewegen" begrüßen.
In einem Workshop wurde zum Beispiel die Stärkung der eigenen Selbstbehauptung trainiert, während ein anderer das Thema sexuelle Gewalt behandelte. Ein besonders interaktiver Workshop widmete sich der Frage, wie man konstruktiv mit seinen Aggressionen umgehen kann und in einem vierten Workshop setzte sich eine Mädchengruppe mit bedeutsamen Aspekten der weiblichen Identitätsbildung auseinander.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv an den Diskussionen. Viele gaben am Ende des Tages an, wertvolle Einblicke gewonnen zu haben und die Thematik nun besser zu verstehen. Insgesamt war der Tag ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung und zeigte, wie wichtig es ist, sich gemeinsam gegen Gewalt zu engagieren (Adrian Gärtner, Schulsozialpädagoge)
