Vorbereitungsklasse (VKL)
Die VKL (Vorbereitungsklasse) der Grundschule ist eine spezielle Klasse für Kinder im Grundschulalter, die noch nicht über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen, um dem Regelunterricht zu folgen. Die VKL wurde entwickelt, um den sprachlichen und schulischen Bedürfnissen dieser Kinder gerecht zu werden und ihnen eine bessere Integration in das deutsche Bildungssystem zu ermöglichen.
Der Unterricht in der Vorbereitungsklasse dient vorwiegend dem Erlernen der deutschen Sprache, des Fachwortschatzes sowie schulischer Techniken und Arbeitsweisen. Er bereitet auf den Unterricht und die Integration in die Regelklasse vor und ist mit diesem eng verzahnt. Es sollen in Bezug auf die Bundesrepublik Deutschland auch Kompetenzen in Landeskunde und Gemeinschaftskunde erworben werden, sowie lebensweltbezogene Kompetenzen und Handlungskompetenzen zur Alltagsbewältigung.
An der Gotthard-Müller-Schule wird das teilintegrative Modell durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler besuchen zu Beginn zwölf Stunden die VKL, die anderen Stunden sind sie in einer ihnen zugeordneten Regelklasse.
Der Wechsel in die Regelklasse soll nach Möglichkeit nach einem Jahr erfolgen, andernfalls nach spätestens zwei Jahren. Nach Beendigung des zweijährigen VKL-Anspruchs erhalten die Schülerinnen und Schüler eine nachgehende Sprachförderung zur weiteren Unterstützung der sprachlichen Entwicklung. Ziel der nachgehenden Sprachförderung ist es, die erworbenen Sprachkompetenzen zu sichern, zu vertiefen und weiterzuentwickeln.